Aikido-Training besteht im wesentlichen aus dem Erlernen und Üben von Wurftechniken (Nage-Waza) und Immobilisierungsgriffen am Boden (Osae-Waza).

Ausgeführt werden die Techniken mit einem Partner oder mehreren Partnern gleichzeitig. Da sich Aikido durch einen sehr defensiven Charakter auszeichnet, existieren im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten keine Angriffstechniken. Geschlechtertrennung, Alters- und Gewichtsklassen sind ebenso wenig zu finden wie Wettkämpfe. Geübt wird auf der Tatami, einer geeigneten und entsprechend großen Mattenfläche.

Die Übungsstunde beginnt meist mit Dehn- und Atemübungen, die Aikitaizo genannt werden. Da Wurftechniken ein wesentlicher Bestandteil des Aikido sind, werden anschließend verschiedene, im Schwierigkeitsgrad langsam gesteigerte Rollen und Fallübungen (Ukemi) absolviert. Danach beginnen die Aikidoka, also die Aikido-Praktikanten, die vom Lehrer gezeigten Techniken auszuführen, wobei die Rolle des Angreifers (Uke) und des Verteidigers (Nage) ständig wechselt.

Übungen mit dem japanischen Stock (Jo) und dem Holzschwert (Bokken) gehören ebenso zum Training wie die Abwehr eines mit dem Messer (Tanto) bewaffneten Angreifers oder Techniken gegen mehrere Angreifer.

Etikette spielt im Aikido eine große Rolle. Sie existiert nicht aus Selbstzweck, sondern schult Aufmerksamkeit, Konzentration und Achtsamkeit gegenüber anderen.

Vor und nach jeder Stunde nehmen Lehrer und Schüler den japanischen Kniesitz (Sei-Za) ein und begrüßen bzw. verabschieden sich, nach einem Moment der Sammlung und Konzentration mit geschlossenen Augen, durch eine Verneigung (Za-Rei) voreinander. Betreten Lehrer oder Schüler die Tatami, so erfolgt immer eine Verneigung im Stehen oder im Sei-Za. Dasselbe erfolgt vor dem Üben zwischen den Partnern als Zeichen der gegenseitigen Achtung und Rücksichtnahme.

Trainingszeiten Jugend (ab 12 J.) und Erwachsene:


Donnerstag 18:00-19:30 Uhr

Samstag     16:00-17:30 Uhr

An gesetzlichen Feiertagen findet kein Training statt.